„Hohe emotionale Intelligenz”
zusammen mit einer
„traumwandlerischen technischen Sicherheit”
Erik Schumann Violine
Ken Schumann Violine
Matthew McDowell Viola
Mark Schumann Violoncello
„Personal and profound” (BBC Music Magazine): „Die ‚Schumanns’ gehören ohne Wenn und Aber zu den besten Quartetten der Welt“ (SZ) und sind mit Sicherheit „eines der aufregendsten Streichquartette derzeit.” (Fono Forum)
Das Schumann Quartett ist dort angekommen, wo alles möglich ist, weil man auf Sicherheiten verzichtet. Das schließt auch das Publikum mit ein, das sich Abend für Abend auf alles gefasst machen muss: „So wirklich entwickelt sich ein Werk nur live“, sagen sie, „das ist ‚the real thing‘, weil wir vorher selbst nie wissen, was passiert. Spätestens auf der Bühne fällt jede Imitation weg, man wird automatisch ehrlich zu sich selbst. Dann kann man in der Musik eine Verbindung mit dem Publikum herstellen, kommunizieren.“ Die Live-Situation wird in naher Zukunft erweitert durch Partner:innen wie Lisa Batiashvili, Andreas Ottensamer, Nathalia Milstein, Sharon Kam, Arielle Beck und Alexey Stadler.
Zu den Höhepunkten der Saison 2026/2027 zählen Auftritte in renommierten Sälen wie der Wigmore Hall London, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Musikverein Wien, dem Bozar Brüssel und der Laeiszhalle Hamburg.
Zudem ist das Quartett beim Tsinandali Festival mit Lisa Batiashvili, dem Cartagena Music Festival in Kolumbien sowie dem Ludwig van Beethoven Easter Festival in Warschau zu erleben. Im November 2026 folgt eine USA-Tournee, mit Auftritten u.a. im Lincoln Center in New York City und der Stude Concert Hall Houston, Texas.
Das dritte Album des Quartetts, Intermezzo (2018), mit Werken von Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumann und Aribert Reimann – aufgenommen gemeinsam mit der Sopranistin Anna-Lucia Richter – wurde national wie international hochgelobt und 2019 mit dem Opus Klassik in der Kategorie Kammermusikeinspielung ausgezeichnet. Im Jahr 2020 erweiterte das Quartett seine Diskographie mit dem Album Fragment, einer eindringlichen Auseinandersetzung mit dem Werk eines der größten Meister des Streichquartetts: Franz Schubert. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Rundfunks widmete sich das Quartett einem außergewöhnlichen Projekt: Im Herbst 2023 erschien ein Album, das ganz dem Musikjahr 1923 gewidmet ist. In Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk entstand eine vielbeachtete Aufnahme mit Werken von Alban Berg, Leoš Janáček, Paul Hindemith und Aaron Copland.
Seit ihrer frühesten Kindheit spielen die drei Brüder Mark, Erik und Ken Schumann zusammen – mittlerweile vervollständigt Matthew McDowell als Bratschist das Quartett. Die Vier verständigen sich oft ganz ohne Worte – eine Selbstverständlichkeit, die aus jahrelangem gemeinsamem Musizieren gewachsen ist. So treten unterschiedliche Persönlichkeiten deutlicher hervor, während in jedem musikalischen Werk zugleich ein gemeinsamer Raum entsteht – eine geistige Metamorphose. Ihre Offenheit und Neugierde sind womöglich die entscheidenden Einflüsse von Lehrern wie Eberhard Feltz, dem Alban Berg Quartett und Partnern wie Menahem Pressler.
Auszeichnungen, Veröffentlichungen – gerne werden Stufen konstruiert, um herzuleiten, warum Viele das Schumann Quartett heute zu den Besten überhaupt zählen. Die Vier fassen solche Daten eher als Begegnungen auf, als Bestätigung für ihren Weg. „Wir haben Lust darauf, es bis zum Äußersten zu treiben, zu probieren, wie die Spannung und unsere gemeinsame Spontaneität trägt“, sagt Ken Schumann. Versuche, ihnen einen Klang, eine Position, eine Spielweise zuzuordnen, hebeln sie charmant aus, lassen allein die Konzerte für sich sprechen. Und Kritiker geben ihnen recht: „Feuer und Energie. Das Schumann Quartett spielt umwerfend gut […] zweifellos eine der allerbesten Formationen der jetzigen Quartettblüte, […] blitzende Virtuosität und Überraschungsbereitschaft“ (Harald Eggebrecht in der SZ).*
Erik Schumann spielt eine Violine von Domenico Montagnana, Venedig, ca. 1733, eine großzügige Leihgabe aus privater Hand.
Ken Schumann spielt eine italienische Violine aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, die ihm freundlicherweise privat zur Verfügung gestellt wird.
Matthew McDowell spielt eine für ihn angefertigte Bratsche von Frédéric Chaudière aus dem Jahr 2025.
Mark Schumann spielt auf einem Cello von Giovanni & Francesco Grancino aus dem Jahr 1680, das ihm als großzügige Leihgabe von MERITO String Instruments Trust Wien zur Verfügung gestellt wird.
* Zitate aus einem Gespräch mit den Redakteuren des Online-Klassikmagazins VAN (van-magazin.de)
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